Köln: Rote Karte für Politik und Arbeitgeber
Beim großen bundesweiten Aktionstag der IG Metall in Köln zeigten heute tausende junge Gewerkschafter/-innen Arbeitgebern und Politikern, die jungen Menschen keine ZukunftsPerspektive bieten, die rote Karte. Bei der bunten Aktion auf dem Platz "Am Weidenbach" hatten sich ab 11 Uhr vormittags junge Metallerinnen und Metaller aus Bayern, Brandenburg, Berlin und Sachsen versammelt, um für sichere und faire Arbeit zu demonstrieren.
Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von der ehemaligen Fußballnationalspielerin Sandra Minnert, die als Botschafterin für "Respekt" gegen Diskrimierung und Rassismus unterwegs ist.
Die Metaller/-innen schossen symbolisch ihre Forderungen - unter anderem nach Übernahme nach der Ausbildung, guter Ausbildungsqualität und echten Perspektiven für die Jugend - auf ein Fußballtor mit einem Arbeitgeber als Torwart - der die "gut" platzierten Bälle zunächst hielt. Dann stürmten alle gemeinsam auf den "Torwart" ein - der jetzt Angesichts der Übermacht natürlich chancenlos war.
Unter großem Beifall rissen die engagierten Gewerkschaftsjugendlichen anschließend mit einer Abrissbirne das "Haus der prekären Beschäftgung" ein - um es anschließend mit neuem "fairen" Grundriss wieder aufzubauen.
Zum Abschluss der gelungenen Aktion bekamen dann "Pappkameraden" aus der Politik - unter anderem Ursula von der Leihen - die rote Karte für ihre Arbeit.
Im Anschluss machten sich die Metaller/-innen auf den Weg zum Kölner Neumarkt, wo sie zur großen Abschlusskundgebung auf ihre rund 20.000 Kolleginnen und Kollegen aus den übrigen Bundesländern trafen.
Fotos: Florentine Sievers, Jan Michalko, Stephen Petrat / kp works.


















