UNO warnt vor "verlorener Generation"
Die Jugendarbeitslosigkeit ist während der Finanz- und Wirtschaftskrise weltweit auf ein Rekordhoch gestiegen, ermittelte jetzt die Arbeitsorganisation Ilo der Vereinten Nationen. Mit 19 Prozent ist sie überdurchschnittlich hoch in den Industrieländern. Eine Besserung in 2010 sei nicht zu erwarten. Im internationalen Vergleich stehen die jungen Menschen hierzulande besser da. Während z.B. in Spanien 40 Prozent (!) der 15-24-Jährigen ohne Arbeit sind, weist die Jugendarbeitslosenquote in Deutschland aktuell im Schnitt 10 Prozent aus. Die IG Metall erinnert in diesem Zusammenhang, dass in Deutschland beinahe jeder dritte Jugendliche bei der Jobsuche in einem prekären Beschäftigungs-verhältnis endet. Statt Sicherheit und Perspektiven gibt es Leiharbeit- und Niedriglohnjobs. Jüngst veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen diesen Besorgnis erregenden Trend. Zum Weiterlesen: IGMetall.de: Gut ausgebildet aber chancenlos Sueddeutsche.de: Das Dilemma der verlorenen Generation FTD.de: Zahl junger Arbeitsloser markiert weltweiten Rekord Welt.de: Jugendliche haben in Deutschland gute Chancen FR.de: Chancenlos – vor allem junge Frauen Wienerzeitung.at: Eine "verlorene Generation" droht Zeit.de: Weltweit immer mehr junge Menschen arbeitslos


