IG Metall Jugend

Die Zukunft gehört uns


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16.05.09 Pressemitteilung IG Metall Jugend beschwört die Macht der Straße:
„Es rumort in den Betrieben – die Jugend kämpft für ihre Zukunft“

Berlin, 16. Mai 2009: Echte Perspektiven für die junge Generation: Mit dieser Forderung trat die IG Metall Jugend am Sonnabend auf der großen Demonstration „Die Krise bekämpfen“ des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) in Berlin geschlossen an – in einem kämpferischen, schwarz-gelben Kampagnen-Block für die „Operation Übernahme“.

Mit den Worten „Gut ausgebildet – und trotzdem arbeitslos: Das kann doch nicht die Zukunft der jungen Generation sein“ stimmte Antonina Stöckert, Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung bei der Leistritz AG in Nürnberg, die Jung-Gewerkschafter am Samstag am Berliner Hauptbahnhof auf die Großdemonstration der Gewerkschaften ein.

Zahlreiche Nachwuchs-Metaller waren angereist, um den Demonstrationszug gegen die Krise und für einen europäischen Sozialpakt in einer ganz eigenen Formation zu begleiten: Ihr Auftritt stand komplett im Zeichen der bundesweiten Kampagne „Operation Übernahme“, mit der die Gewerkschaftsjugend seit Monaten von sich Reden macht. Sie fordert Sicherheit und Perspektiven für die junge Generation.

Auf mitgebrachten Transparenten, umhüllt von einem Meer aus gelb-schwarzer Wurfzettel formulieren die jungen Gewerkschafter ihre Kampfansage an das herrschende System: „Die Krise gehört euch“, „Die Zukunft gehört uns“ und „Dieser Kapitalismus gehört weg!“ ist darauf hunderttausendfach zu lesen.

Mit lauten Sprechchören und wehenden Fahnen der „Operation Übernahme“ klagt die IG Metall Jugend „mit unserer geballten Kraft echte Perspektiven für die junge Generation ein“, sagte Eric Leiderer, Bundesjugendsekretär der IG Metall. Die Kampagne „Operation Übernahme“, angelegt auf die Übernahme von Auszubildenden in feste, sichere Arbeitsverhältnisse, habe „in der Krise eine Dynamik entwickelt, die in Ansätzen einer neuen Jugendbewegung gleichkommt“, so Leiderer weiter.
 
Der Kampagnenblock der IG Metall Jugend forderte einen radikalen Richtungswechsel in Politik und Wirtschaft. „Was wir jetzt brauchen, ist eine breite gesellschaftliche Debatte über die Zukunft der jungen Generation und über die nachhaltige Entwicklung des gesamten Systems“ bekräftigt Eric Leiderer die Position der Metall-Jugend. Und: „Es ist an der Zeit für eine neue Gesellschaftsordnung, das empfinden gerade die Jungen stärker denn je.“

„Die Jugend ist nicht länger bereit, ihre prekäre Situation als Krisenverlierer hinzunehmen“, so Eric Leiderer weiter, „die junge Generation ist in Bewegung geraten, in vielen Betrieben ist Bambule – und da draußen brennt schon die Luft.“

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Eric Leiderer
IG Metall Vorstand
Ressort Jugendarbeit- und politik
Tel: 069 – 66 93 22 60
Mobil: 0170 – 33 33 865
Mail: eric.leiderer@igmetall.de

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